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Hintergrund MAQSIMA

ISO 17025 & LIMS: So erfüllen Labore Akkreditierungsanforderungen sicher

Modernes ISO 17025 LIMS zur auditfähigen Digitalisierung von Laborprozessen mit Audit Trail, Datenintegrität, Methodenmanagement und zentraler Laborsoftware.

Warum ISO 17025 ohne ein modernes LIMS kaum noch umsetzbar ist

Audits, Dokumentationspflichten, Datenintegrität und steigende Qualitätsanforderungen: Für akkreditierte Prüf- und Kalibrierlabore wird die Umsetzung der ISO/IEC 17025 zunehmend komplex. Viele Laborprozesse stoßen mit Excel-Dateien, Papierdokumentation und Insellösungen schnell an ihre Grenzen.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an:

  • Rückverfolgbarkeit

  • Auditfähigkeit

  • Datenintegrität

  • reproduzierbare Laborprozesse

  • Geräte- und Methodenmanagement

  • Compliance und Qualitätsmanagement


Ein modernes Labor-Informations-Management-System (LIMS) wird damit zum zentralen Baustein für akkreditierte Labore. Eine leistungsfähige LIMS Software unterstützt dabei, ISO-17025-Anforderungen sicher, nachvollziehbar und dauerhaft auditfähig umzusetzen — von der Probenverwaltung über Audit Trails bis hin zur Geräte- und Methodenverwaltung.

In diesem Beitrag zeigen wir praxisnah:

  • welche ISO-17025-Anforderungen besonders relevant sind,

  • wie ein modernes LIMS Labore unterstützt,

  • welche Funktionen entscheidend sind,

  • und welche Fehler bei LIMS-Projekten häufig auftreten.

 

Welche Anforderungen der ISO 17025 besonders relevant für ein LIMS sind

Rückverfolgbarkeit und Dokumentationspflichten

Die ISO 17025 verlangt eine vollständige Nachvollziehbarkeit aller Arbeitsschritte — von der Probenannahme bis zum finalen Prüfbericht.

Gerade bei manuellen Prozessen entstehen dabei schnell:

  • Medienbrüche,

  • Übertragungsfehler,

  • unvollständige Dokumentationen

  • oder fehlende Historien.


Ein modernes LIMS für Prüflabore unterstützt hier durch:

  • eindeutige Proben- und Auftragskennungen,

  • lückenlose Historien,

  • standardisierte Workflows,

  • zentrale Datenhaltung,

  • sowie revisionsgestützte Verwaltung kritischer Prüfdaten.


Dadurch werden Laborprozesse deutlich konsistenter, transparenter und auditfähiger.

 

Methodenmanagement und standardisierte Prozesse

Die Norm fordert dokumentierte Prüfmethoden sowie deren konsistente Anwendung im Laboralltag.

Ein modernes Labor-Informations-Management-System unterstützt dies durch:

  • digitale SOP- und Methodenverwaltung,

  • versionierte Prüfpläne,

  • Freigabe- und Reviewprozesse,

  • automatische Zuordnung passender Prüfmethoden,

  • sowie rollenbasierte Rechte- und Qualifikationskonzepte.

So wird sichergestellt, dass Mitarbeitende stets mit den aktuellen und freigegebenen Methoden arbeiten.

Gerade bei mehreren Standorten oder wechselnden Mitarbeitenden schafft ein zentrales LIMS-System hier erhebliche Vorteile gegenüber papierbasierten Prozessen.

 

Geräte- und Prüfmittelmanagement

Die ISO 17025 stellt hohe Anforderungen an:

  • Kalibrierungen,

  • Wartungen,

  • Gerätezustände

  • und deren Dokumentation.


Ein modernes LIMS unterstützt Labore durch:

  • integrierte Geräteverwaltung,

  • Überwachung von Kalibrier- und Wartungsintervallen,

  • automatische Erinnerungen und Eskalationen,

  • Sperrlogiken für abgelaufene Geräte,

  • sowie auditfähige Geräthistorien inklusive Zertifikaten.


Dadurch sinkt das Risiko fehlerhafter Messungen erheblich — gleichzeitig reduziert sich der Aufwand für Audits und interne Qualitätsprüfungen.


Wie ein modernes LIMS ISO-17025-Anforderungen unterstützt

Die folgende Übersicht zeigt, wie ein modernes LIMS Laborprozesse digital abbildet und gleichzeitig zentrale Anforderungen der ISO 17025 unterstützt.


Infografik zur Umsetzung von ISO 17025 mit einem LIMS – von standardisierten Laborprozessen über Audit Trail und Datenintegrität bis zur Auditfähigkeit.

Wie ein LIMS ISO-17025-Anforderungen technisch unterstützt

Audit Trail und Datenintegrität im Labor

Ein zentraler Bestandteil moderner Laborsoftware für ISO 17025 ist die Sicherstellung der Datenintegrität.


Auditoren möchten jederzeit nachvollziehen können:

  • wer Daten erfasst hat,

  • wann Änderungen vorgenommen wurden,

  • was geändert wurde,

  • und warum Änderungen erfolgt sind.


Ein validierbares Audit Trail LIMS dokumentiert sämtliche Aktionen automatisch und revisionssicher.

Dadurch entsteht:

  • weniger manueller Dokumentationsaufwand,

  • höhere Transparenz,

  • bessere Compliance,

  • und eine deutlich höhere Auditfähigkeit.

 

Automatisierte Prüfberichte und Rückverfolgbarkeit

Ein modernes LIMS erstellt standardisierte Prüfberichte automatisch und konsistent.

Dabei können unter anderem integriert werden:

  • Prüfmethoden,

  • Spezifikationen,

  • Ergebnisse,

  • Berechnungslogiken,

  • Beurteilungen,

  • sowie Freigaben und elektronische Signaturen.


Die automatische Berichtsgenerierung reduziert:

  • manuelle Übertragungsfehler,

  • uneinheitliche Dokumentationen,

  • und Zeitaufwand im Laboralltag.


Gleichzeitig verbessert sich die Nachvollziehbarkeit aller Prüfergebnisse erheblich.

 

Risikomanagement und Qualitätsüberwachung

Die ISO 17025 fordert einen dokumentierten Umgang mit Risiken und Abweichungen.

Ein modernes LIMS für digitale Laborprozesse unterstützt dies durch:

  • automatische Trending-Analysen,

  • Qualitätsregelkarten,

  • Grenzwertüberwachung,

  • Eskalationsmechanismen,

  • sowie strukturierte Nachverfolgung kritischer Vorgänge.


Dadurch entsteht eine transparente Risikolandschaft, die sowohl interne Qualitätsprozesse als auch externe Audits deutlich vereinfacht.

 

Warum ein LIMS die Auditfähigkeit deutlich verbessert

Standardisierte und reproduzierbare Laborprozesse

Ein modernes LIMS unterstützt konsistente und kontrollierte Abläufe im gesamten Labor.

Standardisierte Workflows sorgen dafür, dass:

  • Probenbearbeitung,

  • Datenerfassung,

  • Reviewprozesse

  • und Freigaben

immer nach denselben freigegebenen Regeln erfolgen — unabhängig von Person, Standort oder Schicht.


Zusätzlich schaffen:

  • Audit Trails,

  • elektronische Signaturen,

  • und rollenbasierte Berechtigungssysteme

eine hohe Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

 

Zentrale Datenhaltung statt Excel- und Papierprozesse

Viele Labore arbeiten noch mit:

  • Excel-Auswertungen,

  • Papierformularen,

  • lokalen Dateien

  • oder voneinander getrennten Systemen.


Das führt häufig zu:

  • Medienbrüchen,

  • doppelter Datenerfassung,

  • Suchaufwand,

  • und erhöhtem Fehlerrisiko.


Eine zentrale LIMS Software reduziert diese Probleme deutlich:

  • Daten werden zentral gespeichert,

  • Informationen sind schneller auffindbar,

  • Archivierungsprozesse werden vereinfacht,

  • und Laborprozesse lassen sich wesentlich effizienter steuern.

 

Schnellere Reaktionsfähigkeit im Audit

Im Audit zählen schnelle und nachvollziehbare Antworten.

Typische Fragen von Auditoren sind:

  • „Wie stellen Sie sicher, dass Methoden aktuell sind?“

  • „Wo sehen wir die vollständige Historie dieser Messung?“

  • „War das verwendete Gerät zum Prüfzeitpunkt kalibriert?“

  • „Wie werden Änderungen dokumentiert?“


Ein leistungsfähiges LIMS liefert diese Informationen mit wenigen Klicks — statt durch aufwendige Dokumentensuche.

 

Häufige Fehler bei ISO-17025-LIMS-Projekten

1. Fokus auf „nice-to-have“ statt Kernprozesse

Viele Projekte bewerten Oberflächen oder Zusatzfunktionen höher als qualitätskritische Laborprozesse.

Wichtiger ist:

  • saubere Prozessabbildung,

  • Datenintegrität,

  • Auditfähigkeit

  • und langfristige Skalierbarkeit.

 

2. Fehlende Rollen und Verantwortlichkeiten

Unklare Zuständigkeiten führen häufig zu:

  • Kommunikationsproblemen,

  • Verzögerungen,

  • und ineffizienten Implementierungsprojekten.

Ein klar definiertes Projektteam ist entscheidend.

 

3. Keine Integration der Gerätewelt

Werden Laborgeräte nicht sauber integriert, entstehen:

  • manuelle Übertragungsfehler,

  • Medienbrüche,

  • und zusätzlicher Zeitaufwand.

Gerade bei modernen Laboren ist eine durchgängige Digitalisierung entscheidend.

 

4. Anwender werden zu spät eingebunden

Akzeptanzprobleme entstehen häufig dann, wenn Laboranwender erst spät beteiligt werden.

Frühe Einbindung verbessert:

  • Prozessqualität,

  • Nutzerakzeptanz,

  • und Praxistauglichkeit des Systems.

 

5. Validierung zu spät eingeplant

Die Validierung sollte bereits zu Beginn eines LIMS-Projekts berücksichtigt werden.

Wird sie erst kurz vor dem Go-live betrachtet, entstehen häufig:

  • hoher Zusatzaufwand,

  • Terminverschiebungen,

  • und unnötige Projektrisiken.

 

Welche LIMS-Funktionen für ISO-17025-Labore besonders wichtig sind

ISO-17025-Anforderung

Relevante LIMS-Funktion

Rückverfolgbarkeit & Datenintegrität

Audit Trail, Benutzerrechte, Historien

Methodenmanagement

Versionierte Prüfmethoden & Workflows

Geräteanforderungen

Kalibrier- und Wartungsmanagement

Risikomanagement

Trending, Eskalationen, Qualitätsregelkarten

Kompetenzmanagement

Rollen- und Qualifikationsprofile

Prüfberichte

Automatisierte Berichtsgenerierung

Auditfähigkeit

Elektronische Signaturen & zentrale Dokumentation

 

Fazit: ISO 17025 und LIMS gehören heute zusammen

Ein modernes Labor-Informations-Management-System unterstützt Labore entscheidend dabei, ISO-17025-Anforderungen sicher und nachhaltig umzusetzen.

Labore profitieren unter anderem von:

  • transparenten und auditfähigen Prozessen,

  • reproduzierbaren Laborabläufen,

  • höherer Datenintegrität,

  • reduzierten manuellen Fehlern,

  • besserer Compliance,

  • und effizienteren Arbeitsabläufen.


Damit wird ein LIMS zur zentralen Grundlage moderner Labororganisation — und zu einem wichtigen Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche Akkreditierung.

 

 

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  • Probenmanagement,

  • Audit Trails,

  • Geräte- und Prüfmittelverwaltung,

  • Methodenmanagement,

  • Datenintegrität,

  • sowie der Umsetzung regulatorischer Anforderungen.


Das erprobte Standard-LIMS MAQSIMA LAB+ wird von vielen Kunden in der regulierten Industrie verwendet und kann daher sowohl Anforderungen aus der ISO 17025 als auch aus dem GxP-Bereich problemlos umsetzten.


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