LIMS-Einführung erfolgreich meistern: So wird der digitale Wandel im Labor zur Punktlandung
- MAQSIMA LAB+

- 12. Feb.
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. Feb.

Die Einführung eines LIMS ist kein reines IT-Projekt. Vielmehr stellt sie einen massiven Eingriff in das Nervensystem eines Labors dar und gehört damit zu den anspruchsvollsten Veränderungsprozessen der Branche. Sie berührt Abläufe, Rollen, Datenflüsse und oft auch die Kultur eines Teams. Damit ein solches Projekt gelingt, ist es entscheidend, typische Stolpersteine früh zu erkennen und einen klaren, strukturierten Weg einzuschlagen. Dieser Beitrag zeigt, welche Herausforderungen in der Praxis auftreten, wie man ihnen professionell begegnet und warum MAQSIMA LAB+ dabei ein besonders verlässlicher Partner ist.
Wo es in der Praxis knirscht: Die Realität der LIMS-Implementierung
Wer ein LIMS einführt, merkt schnell, dass es nicht allein um Software geht. Ein LIMS greift tief in gewachsene Laborstrukturen ein. Dabei werden Schwächen offengelegt, die vorher im Tagesgeschäft verborgen waren. Genau deshalb tauchen in den ersten Projektphasen häufig dieselben Probleme auf. Sie entstehen nicht, weil das Projekt schlecht geplant wäre, sondern weil ein LIMS zwangsläufig an vielen Stellschrauben im Labor und im Unternehmen gleichzeitig dreht.
Ein verbreitetes Muster ist die unklare Zielsetzung. Viele Labore wissen zwar, dass sie mehr Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Automatisierung brauchen, aber nicht, wie diese Ziele konkret aussehen sollen. Ohne klare Prioritäten entstehen schnell widersprüchliche Anforderungen. Diese lassen sich später nur schwer in ein konsistentes System überführen.
Tipp: Beginnen Sie mit einer systematischen Bedarfsanalyse. Die Experten der MAQSIMA unterstützen Sie dabei gerne mit einer strukturierter Anforderungsaufnahme und branchenspezifischem Know-how.
Ein Projekt verliert an Zugkraft, wenn Entscheidungswege unklar sind. Ohne definierte Zuständigkeiten bleibt offen, wer Entscheidungen trifft, wer Informationen liefert und wer Abnahmen durchführt. So verzögert sich jeder Schritt und das Projekt rutscht unweigerlich in das Tagesgeschäft ab. Neben klaren Rollen braucht es verbindliche Meilensteine, die den Projektfortschritt sichtbar machen und für Orientierung sorgen. Sie verhindern, dass Aufgaben endlos weitergeschoben werden, ohne jemals abgeschlossen zu werden. Eine saubere Projektstruktur sorgt dafür, dass alle Beteiligten wissen, was als Nächstes ansteht und welches Ergebnis erwartet wird. Das ist die Grundlage, um ein LIMS‑Projekt zielgerichtet und stabil umzusetzen.
Lösung: Etablieren Sie ein interdisziplinäres Projektteam, am besten mit Unterstützung von erfahrenen MAQSIMA-Beratern, die die Einführung mit bewährten Methoden begleiten.
Ein Projekt verliert ohne klare Kommunikation und greifbaren Nutzen schnell an Rückhalt. Sobald Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihr Arbeitsalltag zu stark verändert wird oder gewohnte Abläufe wegfallen, sinkt die Akzeptanz eines neuen Systems. Es wird nach dem Go-Live boykottiert oder nur minimal genutzt. Besonders dann, wenn das Labor ohnehin stark ausgelastet ist und das Projekt als zusätzliche Belastung wahrgenommen wird.
Erfolgsfaktor: Frühzeitige Einbindung der Nutzer, transparente Kommunikation und gezielte Schulungen. Da sich MAQSIMA LAB+ an vertrauten Office-Strukturen orientiert, bleibt die Lernkurve flach und die Hemmschwelle niedrig.
Ein LIMS darf keine Insel sein. Technische Integrationshürden entstehen vor allem dann, wenn ein LIMS nicht reibungslos mit ERP‑Systemen, MES und der vorhandenen Laborausstattung kommuniziert. Wenn die Kommunikation mit Systemen oder Messgeräten stockt, entstehen manuelle Übertragungsfehler, genau das, was eigentlich abgeschafft werden sollte. Deshalb ist eine klare Integrationsstrategie entscheidend, damit das LIMS seine Aufgabe als verbindendes Element der IT‑Landschaft zuverlässig erfüllen kann.
Vorteil MAQSIMA LAB+: Dank Schnittstellen und einer flexiblen und skalierbaren Architektur lässt sich LAB+ problemlos in bestehende IT-Umgebungen integrieren, ohne Insellösungen zu schaffen.
Fehlen Vorstudien oder Pilotprojekte, startet ein LIMS‑Projekt oft ohne klares Bild darüber, wie Prozesse tatsächlich funktionieren und welche Anforderungen zwingend erfüllt werden müssen. Ohne diesen frühen Realitätscheck werden Tests zu spät und zu oberflächlich angesetzt, was dazu führt, dass Fehler erst kurz vor dem Go‑Live sichtbar werden. Unklare Testabdeckung, fehlende realistische Szenarien und unzureichend vorbereitete Fachbereiche erzeugen dann vermeidbare Verzögerungen. Kurze, gezielte Pilotphasen und saubere Voranalysen schaffen dagegen früh Transparenz, senken Risiken und stellen sicher, dass das System am Ende stabil und praxistauglich läuft.
Empfehlung: Planen Sie ausreichend Zeit für Tests ein, inklusive Funktionstests, Performancechecks und einer Pilotphase. Das Feedback der Nutzer ist dabei Gold wert.
Ablauf einer LIMS-Einführung in 7 Schritten

Erfolgsrezept: MAQSIMA als Partner – MAQSIMA LAB+ als die passende Lösung
Ein erfolgreiches LIMS braucht keinen reinen Software-Lieferanten, sondern einen Partner, der das Laborumfeld und seine regulatorischen Anforderungen versteht. Wir liefern kein starres Konstrukt, sondern ein Werkzeug, das mit atmet. Erfolgreiche Projekte setzen deshalb auf konsequente Struktur, klare Prioritäten und transparente Kommunikation. Sie nehmen das Labor früh mit, definieren einen fachlichen Rahmen und schaffen ein gemeinsames Verständnis über Ziele, Rollen und Zeitpläne. Genau hier setzt MAQSIMA an. Als erfahrener Partner unterstützen wir Labore dabei, Anforderungen zu klären, Projekte strukturiert aufzusetzen und typische Risiken frühzeitig abzufangen.
Mit MAQSIMA LAB+ steht gleichzeitig eine Lösung zur Verfügung, die sich flexibel an unterschiedliche Laborumgebungen anpasst und dabei alle wesentlichen Funktionen für einen stabilen, durchgängigen Betrieb mitbringt. Die modulare Struktur sorgt dafür, dass LAB+ genau die Bereiche abdeckt, die für den jeweiligen Anwendungsfall relevant sind, ohne unnötige Komplexität. Standardisierte Schnittstellen erleichtern die Integration in bestehende IT‑Landschaften, während die intuitive Bedienung den Einstieg für das Team deutlich vereinfacht.
In Kombination entsteht ein Gesamtpaket, das technische Stabilität, fachliche Expertise und praxisnahe Beratung zusammenführt. MAQSIMA stellt sicher, dass die Einführung strukturiert, nachvollziehbar und realistisch geplant wird – und MAQSIMA LAB+ liefert die Grundlage für effiziente, transparente und zukunftsfähige Laborprozesse. So wird aus einer LIMS‑Einführung ein Projekt, das nicht nur funktioniert, sondern langfristigen Mehrwert schafft.
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Integration von MAQSIMA LAB+ in die bestehende IT-Landschaft

Praxisbeispiel: LIMS-Einführung bei der WALA Heilmittel GmbH
Wie sich eine strukturierte LIMS-Einführung in der Praxis bewährt, zeigt das Beispiel der WALA Heilmittel GmbH. Beim LIMS-Forum 2025 berichtete Manfred Schneider über die Einführung von MAQSIMA LAB+ im Qualitätskontrollumfeld.
Die Ausgangssituation war hochkomplex:
ca. 1300 Ausgangsstoffe
ca. 5000 Packmittel
ca. 5000 Zwischenprodukte
ca. 9000 Fertigprodukte
ca. 5000 Stabilitätsprüfungen pro Jahr
3 Abteilungen mit 13 Gruppen
Struktur statt Big Bang
Der Projektstart erfolgte bewusst mit ausgewählten Modulen und überschaubaren Produktgruppen. Dieses gestufte Vorgehen reduzierte Komplexität und erhöhte die Akzeptanz im Team.
Regulatorisch sauber validiert
Die Einführung umfasste die vollständige Softwarevalidierung – von der URS über Funktions- und Designspezifikationen bis hin zu IQ/OQ und Validierungsbericht. Damit wurde LAB+ GMP-konform implementiert.
Integriert statt isoliert
Die bidirektionale SAP-Schnittstelle stellt sicher, dass Stammdaten, Prüfergebnisse und Verwendungsentscheide nahtlos zwischen SAP und LAB+ ausgetauscht werden. LAB+ wurde damit integraler Bestandteil der IT-Landschaft.
Das Ergebnis
Digitale Probenverwaltung
Transparenz auf Knopfdruck
Automatische Datenauswertung statt Excel
Mehr Sicherheit und Effizienz im GMP-Umfeld
Den vollständigen Vortrag von Manfred Schneider können Sie hier herunterladen:
Bereit für den nächsten Schritt
Wenn Sie Ihre LIMS‑Einführung ohne Umwege und Verzögerungen realisieren möchten, hilft Ihnen ein Partner, der Struktur, Erfahrung und die passende Lösung mitbringt.
MAQSIMA LAB+ fügt sich nahtlos in Ihre Prozesse ein, erfüllt regulatorische Anforderungen und funktioniert im Laboralltag ohne Kompromisse. Mit der langjährigen Projekterfahrung MAQSIMA-Experten an Ihrer Seite starten Sie ein Projekt, das Risiken reduziert, den Übergang erleichtert und Ihr Labor dauerhaft entlastet. Beginnen Sie Ihre LIMS‑Einführung jetzt mit klarer Planung, sauberer Umsetzung und nachhaltigem Erfolg.
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